175 Jahre Berliner Zoo

Berlin 1841. Mit Hochdruck modernisiert König Wilhelm IV, die kleine Provinzhauptstadt an der Spree. Überall wird in Berlin gebaut. Industriebetriebe schießen wie Pilze aus dem Boden. Es raucht und faucht, es werkelt und schlotet in Berlin. Neue Zeiten brechen an.

 

Geschickt gelingt es dem Zoologen und Aufklärer Martin Hinrich Lichtenstein, König Wilhelm IV. die Idee eines öffentlichen Zoos schmackhaft zu machen. Gemeinsam mit dem Naturforscher und Weltreisenden Alexander von Humboldt schwärmt er, dass die Gründung einer solchen Einrichtung – der ersten in Deutschland – das Ansehen Wilhelms in ganz Europa steigern würde. Berlin würde mit einem Schlag mit den Hauptstäden London und Wien gleichziehen. Wilhelm gefällt die Idee und überlässt Lichtenstein unentgeltlich das Gelände der königlichen Fasanerie am Berliner Tiergarten, wo der Zoo 1844 erstmals seine Tore öffnet. Doch der Weltruf lässt noch eine Weile auf sich warten. An vielen Tagen findet sich in den Anlagen kaum ein einziger Besucher. Erst mit dem Sieg Preussens über Frankreich 1871 wird die Sammlung masiv erweitert und der Aufstieg zum Besuchermagneten beginnt.

 

Heute ist der Berliner Zoo mit 4,5 Mio. Besuchern pro Jahr in den drei Einrichtungen Zoologischer Garten, Aquarium und dem Tierpark Berlin-Friedrichsfelde eine der großen Attraktionen der Weltstadt Berlin – und ich hatte die große Freude, den Imagefilm zum Jubiläum zu drehen und zu produzieren. Letztes Wochenende hatte der Film bei der großen Gala zum Zoo-Geburtstag bereits vor 750 geladenen Gästen der Stadtprominenz Premiere. An dieser Stelle nocheinmal vielen Dank an Marketing-Leiterin Christiane Reiss für das Vertrauen, den Mitarbeitern des Zoos für die tolle Unterstützung, sowie an ARRI Rental Berlin und den Rundfunk Berlin-Brandenburg, die uns bei der Herstellung des Films sehr geholfen haben.

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