Obstgut Franz Müller

Dass es viele Bauern heute schwer haben, mit ihren Höfen zu überleben, ist nichts Neues. Die Preise für ihre Produkte werden oft von den großen Discountern vorgegeben, die gnadenlos um jeden Cent feilschen. Um in diesem Preiskampf zu überleben, ging in den letzten Jahrzehnten der Trend zur Größe, Industrialisierung und Rationalisierung der Landwirtschaft. Doch viele Bauern wollen das nicht. Sie wollen keine Landwirtschafts-Fabriken werden, sondern als Bauern die Natur erleben und den Kunden gute Produkte liefern. So setzen immer mehr kleine Betriebe darauf, nicht ihre Kosten zu reduzieren, sondern konsequent ihre Qualität zu steigern. Vermarktet werden die Produkte nicht mehr im Supermarkt, sondern im Hofladen, im direkten Kontakt mit den Kunden.

Das 1992 gegründete Obstgut Franz Müller ist einer dieser Betriebe. Anke und Cathleen Wollanik, die den Hof in mittlerweile 3. Generation gemeinsam führen, sind gerade dabei, ihre gesamte Produktion auf Bio umzustellen, um den Kunden noch bessere Äpfel liefern zu können. Auf 160 Hektar wachsen hier im Nordosten von Berlin über 20 Apfelsorten, für jeden Geschmack das Richtige. Verkauft werden die Äpfel im Hofladen oder in der Erntezeit im Herbst über die Selbstpflücke.

 

Unterstützt werden sie dabei vom Online Marketeer Andreas Poell, der nicht nur Marketing-Strategien auf Tempo bringt, sondern auch ein Herz für kleine Bauern und Direktvermarkter hat. Gemeinsam mit ein paar Mitstreitern hat er die Wurzlbuam ins Leben gerufen, eine Plattform, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, Erzeuger und Konsumenten zusammenzubringen. Für das Obstgut Franz Müller machen die Wurzlbuam gerade ein Pilotprojekt mit neuer Website und da ich ihre Leidenschaft teile, habe ich mich ihnen angeschlossen und realisiere die Imagefilme und Fotos, um die Bauern, ihre Lebenswelt und Produkte schön zur Geltung zu bringen.

 

Das Projekt für Franz Müller ist work-in-progress. Erste Ergebnisse daraus werden wir im Herbst vorstellen.