Drehbuchförderung für “Aliens in Oberbayern”

Für den “großen Ansatz” des bayerischen Mystery-Films “Aliens in Oberbayern” haben wir im Lauf der Zeit zwar viel Lob, aber leider nicht die nötige Finanzierung zusammen bekommen. Der finanzielle Aufwand stand einfach noch nicht im richtigen Verhältnis zum Genre. Also habe ich mich im letzten Herbst nocheinmal auf den Hosenboden gesetzt und den Stoff gemeinsam mit Co-Autor Lasse Nolte komplett neu aufgezogen. Herausgekommen ist ein viel jüngerer und modernerer Ansatz, ein verrückter Found-Footage-Film, der die Welt der “bayerischen Aliens” so lässt, wie sie immer war, jedoch diese Welt durch die Brille eines “gefakten Dokumentarfilms” erkundet. Wir haben in dem neuen Ansatz wesentlich jüngere Hauptfiguren, um die 20-25, können damit ein jüngeres und genre-affines Publikum ansprechen, können das Projekt mit einem kleineren Budget realisieren, sind gleichzeitig viel authentischer und wesentlich cooler und moderner. Die Methode zeitigt erste Erfolge: mittlerweile haben mit der SquareOne einen Münchner Verleih gefunden, der an dem Projekt großes Interesse zeigt und mit der DOR Film West eine Münchner Produktionsfirma, die das Projekt gerne mit uns gemeinsam realisieren würde.

Nun hat das Projekt aber einen entscheidenden Schritt gemacht: in der Vergabesitzung des FilmFernsehFonds Bayern vom 20. April 2016 haben wir Drehbuchförderung für die neue Fassung bekommen. Vielen Dank an die Damen und Herren des Gremiums, die diese Entscheidung gefällt haben: wir sind immer noch vollkommen sprachlos darüber, das bringt dem Projekt endlich den nötigen Wind unter die Flügel. Ab Juni mache ich mich nochmal zu einer Recherche-Tour nach Bayern auf und erkunde selbst das merkwürdige Universum Bayern, dann fange ich an zu schreiben. Auch wenn es lange so nicht ausgesehen hat – wir lassen die Aliens noch in Bayern landen. Versprochen.