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Neues aus Lansing

Nachdem ich für die bayerische Daily "Dahoam is Dahoam" eine Reihe von Dialogbüchern und Futures geschrieben habe, bin ich nun seit 2 Wochen zum ersten Mal Teil des "Mittelteams" und schreibe meine erste eigene Outline. Freitag war mein erster Tag ab Montag geht es Vollgas weiter. Es ist eine wahnsinnig schöne Arbeit und das Team in dem ich arbeiten darf, ist extrem professionell. Viel darf ich nicht verraten, nur so viel: hier wird niemand verrückt und umgebracht wird auch keiner. Meine Folgen laufen Anfang Dezember im Bayerischen Rundfunk

Sharing is caring

Die letzten 8 Monate konnte ich endlich einmal die andere Seite der Werbung kennenlernen - als Copywriter auf Kundenseite. Bis Anfang April war ich für alle Texte des Carsharing Startups Free2Move verantwortlich, habe neue Copy für Web und CRM-Kampagnen geschrieben und die gesamte bestehende Copy der App und Website überarbeitet und auf einen einheitlichen Stand gebracht. Danke an die tolle Mannschaft, vor allem das großartige Marketing-Team für diese tolle Zeit.

Welcome to the future

Die gesamte Filmbranche sucht nach gerade der einen großen Serien-Idee, mit der man den Anschluss an die großen zeitgenössischen amerikanischen Serien herstellen kann. Das Zauberwort lautet "horizontales Erzählen", also der nahtlose erzählerische Übergang einer Folge in die nächste. Die großen deutschen Fernsehserien haben sich diesem Prinzip jahrelang verweigert, weil sich die Sender die Freiheit erhalten wollten, die Serie nach Gusto neu zu "programmieren", sprich, die Folgen in den Wiederholungen wild durcheinander gewürfelt auszustrahlen. Doch unbeachtet vom Branchen-Hype hat ein Genre schon von jeher knallhart horizontal erzählt - und das oft über mehrere Jahre: die daily soap

Massgames go fashion

Anfang des Jahres bekam ich über meine Massgames-Seite die Anfrage von Sue Suh, einer Modestudentin aus Hong Kong, ob sie zwei meiner Motive für ihre neue Kollektion verwenden könnte. Unverkäufliche Einzelstücke für die Hong Kong Fashion Week. Ich sagte ihr gerne zu und hörte monatelang nichts mehr davon, bis diese Woche erneut eine email von ihr eintrudelte

Back to the roots

Ende September habe ich nach langer, langer Zeit wieder meine guten alten gelben Beleuchterhandschuhe ausgepackt, die zuletzt vor ungefähr 15 Jahren im Einsatz waren. Mein Freund, der Kameramann Jan Fehse hatte mich angerufen und erzählte mir, dass er gerade einen kleinen Kinofilm mit Veronica Ferres vorbereitet: "Short Term Memory Loss" von Andreas Arnstedt. Schließlich meinte Jan, er würde mich jetzt etwas total verrücktes fragen, ich könne auch "nein" sagen

Des Kaisers neue Kleider

Neues von der Berliner Schloss-Simulation | Ein Beitrag für den Relaunch meines guten alten Hauptstadt-Newsletter "Nachrichten aus der Hauptstadt": Die Berliner Mitte wird seid ein paar Jahren von einer gewaltigen Baustelle dominiert: dem Berliner Stadtschloss. In seiner ursprünglichen Form 1442 von den Hohenzollern errichtet, dann über die Jahrhunderte permanent umgebaut, von Schlüter um 1700 barockisiert und mächtig erweitert, bis ihm schließlich Schinkel im späten 19. Jahrhundert die Kuppel und ein imposantes Nord-Portal verpasste. Nach der Flucht des Kaisers 1918 wurde hier die Republik ausgerufen, blieb dann in selbiger jedoch weitgehend unbenutzt, wurde schließlich im 2. Weltkrieg durch alliierte Bombentreffer schwer beschädigt und brannte im Februar 1945 schließlich vollständig aus

Drehbuchförderung für “Aliens in Oberbayern”

Für den "großen Ansatz" des bayerischen Mystery-Films "Aliens in Oberbayern" haben wir im Lauf der Zeit zwar viel Lob, aber leider nicht die nötige Finanzierung zusammen bekommen. Der finanzielle Aufwand stand einfach noch nicht im richtigen Verhältnis zum Genre. Also habe ich mich im letzten Herbst nocheinmal auf den Hosenboden gesetzt und den Stoff gemeinsam mit Co-Autor Lasse Nolte komplett neu aufgezogen. Herausgekommen ist ein viel jüngerer und modernerer Ansatz, ein verrückter Found-Footage-Film, der die Welt der "bayerischen Aliens" so lässt, wie sie immer war, jedoch diese Welt durch die Brille eines "gefakten Dokumentarfilms" erkundet